Kona – die grösste Insel von Hawaii

Kona – die grösste Insel von Hawaii

Donnerstag, Februar 12, 2026

Ein Leben auf Vulkanen

Unser Schiff musste vor der Insel ankern, und wir wurden mit Beibooten ans Land gebracht, eine wellige Sache!

Achtung Delphine, aber schnell schauen!

Die heutige Tour startete mit der Besichtigung einer Kaffeeplantage (oben: Mango und Bananen, unten: Kaffeebäume).

Auch Baby-Ananasse waren zu besichtigen.

Kaffeebohnen sind eigentlich Kerne von Früchten.  Meist hat eine Frucht 2 Kerne.  In einem mehrstufigen Prozess müssen die Bohnen aus den vorher getrockneten Früchten heraus operiert werden.  Die letzte Maschine sortiert sie in verschiedene Qualitäten.  Der handgepflückte Kaffee dieser Farm schmeckt köstlich: stark, aber nicht zu bitter.  1 kg kostet ca. CHF 100!

Dieser trinkt aber keinen Kaffee.

Dieses schmucke Kirchlein ...

... samt Friedhof mit Meerblick mitten im tropischen Busch wurde eigentlich für die Fischer und Zuckerrohrbauern am Strand gebaut.  Diese kamen aber nicht zur Messe, dafür zeigten sich die höher gelegenen Kaffeebauern interessiert, worauf die Kirche zerlegt und mehrere Kilometer entfernt sowie mehrere hundert Höhenmeter weiter oben wieder aufgebaut wurde.

Auch das Innere ist sehr hübsch gestaltet.

An einem schwarzen Sandstrand sahen wir uralte Meeresschildkröten.

Nun ging es in den Vulkanpark.  Die erstarrte Lava erinnert stark an den Panzer einer gigantischen Schildkröte.

Die Landschaft schaut schaurig öd aus,

Doch diese Bäumchen können mit ihren Wurzeln die Lava sprengen und daraus Nährstoffe gewinnen, der Prozess dauert jedoch Jahrhunderte.  Dieser Lavafluss stammt z. B. von 1870.

Diese rote Farbe stammt vom gerosteten Eisen in der Lava.  Kona hat mehrere über 4'000 m hohe Vulkane: der Mauna Kea ist mit 10'200 m der höchst Berg der Erde, gemessen von seinem Fuss auf dem Meeresgrund, und auch der grösste Vulkan der Erde gemessen an seiner Masse. Jener Berg war zu weit weg vom Hafen und konnten wir nicht besuchen.

Kraterwand eines erloschenen Vulkans.   Der Führer erzählte, dass ein unterirdischer Lavafluss 35 km von einem Vulkanausbruch weg sein gesamtes Grundstück zerstörte.

Hawaii sandte uns mit einem stimmungsvollen Sonnenuntergang weiter auf den nächsten Abschnitt unserer Pazifiküberquerung in Richtung französisch Polynesien.

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