Maori und Geysire

Maori und Geysire

Samstag, Februar 28, 2026

Das Te Puia Centre vereint Kräfte der Natur mit uralten menschlichen Traditionen.

Vom wunderschön gelegenen Hafenstädtchen Tauranga, noch immer auf der Nordinsel von Neuseeland, brachte uns der Bus nach Te Puia, einem berühmten Zentrum der Maori-Kultur.

Die Ureinwohner, die Maori, entdeckten und besiedelten das sogenannte Pazifische Dreieck Hawaii – Neuseeland – Polynesien mit ihren Kanus von Südostasien aus bereits vor 800 - 1'200 Jahren, also lange vor Kolumbus und Konsorten.  Mit ihrer Kenntnis der Sterne waren sie hervorragende Navigatoren.

Im traditionellen Begegnungshaus wurden Willkommenstänze vorgeführt, die den Besuchern gleichzeitig Gastfreundschaft zeigen und ihnen auch Respekt einflössen sollen.

Die herausgestreckten Zungen der Tänzer, definitiv furchteinflössend, brachten ein kleines Mädchen zum Weinen.

Das Zentrum beherbergt auch eine kunsthandwerkliche Schule.  Eine Abteilung widmet sich dem Behauen von Steinen mit traditionellen und neuen Werkzeugen.

Andere Abteilungen lehren Holzbearbeitung, Weben mit Grasfasern und Metallkunst.  Links unten ist ein Gesamtkunstwerk, das alle Disziplinen beinhaltet, und dessen Herstellung eine Woche dauerte.

Im weitläufigen Park waren weitere Objekte zu sehen, wie auch ein Gehege mit Kiwi-Vögeln, die von der Ausrottung bedroht sind.  Die nachtaktiven Tiere sind in der Wildnis fast nicht mehr zu sehen.  In der speziellen Voliere sahen wir drei Stück im Infrarotlicht, durften aber nicht fotografieren.

Schliesslich sahen wir die die geothermalen Elemente, welche aber dem Besucher des Yellowstone-Parks nicht unbedingt spektakulär vorkamen.

Beeindruck von der hohen Artistik dieser Kultur ging es zurück zum Schiff.  Nächster Halt: Sydney!

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